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Einbau und Wartungshinweise für Gelenkwellen

Bei der nachschmierbaren Ausführung (Bild 1) erfolgt die Schmierung der 4 Lager eines Gelenkes über einen Kegelschmiernippel nach DIN 71 412 in der Mitte des Gelenkkreuzes. In Sonderausführung kann der Schmiernippel auch am Boden der Lagerbüchse angebracht sein.

Vor dem Abschmieren sind die Schmiernippel zu säubern. Über den Kegelschmiernippel 1 wird das Fett in den Verteilerkanal 2 gepresst und den Gelenkkreuzbüchsen zugeführt. Über die Kanäle 3 der Druckscheibe und die Kante 4 des Gelenkkreuzzapfens gelangt das Fett zwischen die Wälzkörper. Bei weiterer Fettzufuhr dringt das Fett über die sich ventilartig öffnenden Spalte der Dichtlippen 5 und durch das Labyrinth. Am Spalt 6 des Labyrinths tritt das überschüssige Fett wieder aus. Es ist so lange nachzuschmieren, bis an allen vier Lagerbüchsen Fett ausgetreten ist !
Die Längsverschiebung ist bei den Standardausführungen wartungsfrei.
Soweit vom Fahrzeug- oder Anlagenhersteller nicht gesondert vorgeschrieben, empfehlen wir nachfolgende Wartungsintervalle. Die Daten in der Tabelle beziehen sich auf europäische und damit vergleichbare Verhältnisse.

Gelenkwellen sind in wartungsfreier Ausführung oder mit Nachschmiermöglichkeit lieferbar.
Hiervon abweichende Betriebsverhältnisse können es erforderlich machen, in kürzeren Zeiträumen nachzuschmieren. Werden Gelenkwellen mit Druckwasser oder Dampfstrahl gereinigt, ist nach jeder Reinigung nachzuschmieren !